Heilung durch Meditation

Meditation ist eine spirituelle Praxis zur Bewusstseinserweiterung. Sie wird seit Jahrtausenden in vielen Religionen und Kulturen ausgeübt.

Durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen tauchst du in tiefere Sein-Schichten ein und verweilst dort. Diese lichtvollen Bereiche liegen in jedem von uns verborgen. Du erfährst beispielweise eine höchst lebendige Stille und tiefsten inneren Frieden.

Formen der Meditation

Ich unterscheide zwischen der aktiven und der passiven Meditation.
Beiden gemeinsam ist, in der Präsenz der Gegenwart zu verweilen.

Das Bild zeigt Saskia John mit einer Gruppe in Meditation auf dem Boden entspannt sitzend

Passive Meditation

Die passive Meditation wird im Sitzen ausgeführt. Die Aufmerksamkeit wird für längere Zeit sehr fokussiert auf etwas Bestimmtes gerichtet. Beispielsweise auf den Atem, die Hände oder den unteren Bauchraum. Diese Praxis unterstützt dabei, aus dem pausenlosen Denken auszusteigen und in Räume der Stille einzutreten.

Das Bild zeigt Saskia John in einer aktiven Meditation auf einem Holzsteg am Seeufer

Aktive Meditation

Im Unterschied zur passiven Meditation ist bei der aktiven Meditation der Körper in Bewegung. Beispielsweise beim Tai-Chi und Yoga, in der Gehmeditation oder bei der Teezeremonie und in den Künsten des Bogenschießens.

Wirkungen der Meditation

* Innere Reifung

Bei regelmäßiger Meditation durchläuft der Mensch verschiedene Stufen innerer Reife- und Wachstumsprozesse. Der unruhige Geist kommt zur Ruhe. Höhere Bewusstseinszustände läutern die Person und heilen seelisch-emotionale Wunden der Vergangenheit. Der Mensch wird klarer in seinem Denken.

Echte innere Veränderungen führen zu dem Wunsch, auch die äußeren Lebensumstände zu verändern.

Damit dein Leben deiner Innenwelt wieder (mehr) entspricht.

Durch dein inneres Wachstum verändern sich deine Beziehungen. Sie werden tiefer und sind mehr von gegenseitiger Achtung und bedingungsloser Liebe geprägt. Du trägst die Verantwortung für deine Gefühle und projizierst sie nicht mehr (oder immer weniger) auf den Partner. Wenn dir die Projektion bewusst wird, bist du in der Lage, diese zu dir zurückzunehmen.

Ein höheres Bewusstsein verändert immer die bestehenden Lebensumstände in Richtung mehr Freiheit, Eigenverantwortung, Transparenz und Unabhängigkeit bei gleichzeitig tiefer werdendem Gefühl von Verbundenheit und Eingebunden-Sein in die Natur und das soziale Beziehungsnetzwerk.

* Schulung des inneren Beobachters

Meditation schult den inneren Beobachter und hilft, Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden: „Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was ist Leben? Was ist Tod? Was ist Bewusstsein? Was ist Materie?“

Die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen beobachten zu können, führt zu mehr Gelassenheit und innerem Frieden.

* Präsenz und inneres Gleichgewicht

Menschen, die meditieren, haben ein klareres Bewusstsein und sind präsenter im Alltag. Bei Problemen und Stress können sie ihr inneres Gleichgewicht besser aufrechterhalten bzw. schneller wieder in dieses zurückkehren. So lässt sich der Alltag leichter bewältigen.

Meditation hat positive Rückwirkungen auf die gesamte psychische und körperliche Gesundheit.

Heile die Wunden deiner Vergangenheit.

Richte dich aus auf bedingungslose Liebe.

Ist Meditation erlernbar?

Grundsätzlich ja. Doch nicht durch Wissensansammlung von außen. Nicht durch Bücher lesen, Videos schauen oder Podcast hören.

Es ist ein Lernen durch Tun, durch eigene Erfahrung.

Der Weg nach Innen braucht Zeit, Geduld und tägliches Üben. Auch die innere Ausrichtung spielt eine Rolle: Wieviel Raum und Zeit gibt der Mensch der Meditation in seinem Leben?

Liegt der Fokus auf anderen Lebensbereichen, ist es schwer, dabei zu bleiben und regelmäßig zu meditieren. Hier ist es wie bei allem, was erlernt werden möchte: Nur durch die Regelmäßigkeit vertiefen sich Kompetenz und Fähigkeiten, sodass die positiven Effekte sich auswirken können

Meditation ist Lernen durch Tun.

Meditation in der Gruppe?

Möchtest du Meditation in einer Gruppe lernen, in dein Unterbewusstsein eintauchen und dich deiner Heilung widmen? Dann könnte die Jahresgruppe „Meditation und Heilung“ für dich in Frage kommen.

Schmerzen während der Mediation

Während einer längeren Meditation tauchen bei Anfängern wie Fortgeschrittenen manchmal Schmerzen im Körper auf. Diese können so stark sein, dass sie die Meditation am liebsten abbrechen möchten.

Diese Schmerzen haben jedoch nichts mit der Meditation zu tun. Es sind tieferliegende Spannungen, die unbewusst immer da sind. Sie treten in der Stille der Meditation wieder in das Bewusstsein. An der Stelle die Meditation abzubrechen, würde zwar sofortige Erleichterung bringen. Doch die Ursache für die Spannungen und ihre Folgen blieben weiterhin erhalten. Sie kämen weder weiter ins Bewusstsein noch wären sie transformiert.

Was also tun?

Wie du mit solchen Empfindungen umgehen und dir selbst helfen kannst, erfährst du im folgenden Video.

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