Emotionale Wunden verstehen und heilen

Emotionale Wunden erkennen, verstehen und heilen - Saskia John

Inhalt

Einführung 

In unserer Reise durch das Leben sammeln wir nicht nur Erinnerungen, sondern auch unsichtbare Narben, die ihren Ursprung oft in der Kindheit haben. Diese emotionalen Wunden beeinflussen unser tägliches Erleben, unsere Beziehungen und sogar unsere Selbstwahrnehmung. Doch oft ist uns nicht bewusst, dass diese unsichtbaren Begleiter existieren und Ursache für so manches Problem im Erwachsenenalter sein können.

Ich erlebe es immer wieder in meiner Praxis, dass Menschen ratsuchend zu mir kommen und sich durch gemeinsame Gespräche und tiefergehende Heilarbeit emotionale Verletzungen aus Kindheitstagen als Ursache für ihr Problem oder Anliegen herausstellen. 

In diesem Artikel gehe ich darauf ein, wie emotionale Wunden entstehen, wie du sie in deinem Leben erkennen und schließlich Wege finden kannst, um sie zu heilen, damit du langfristig zu einem freieren und glücklicheren Leben gelangen kannst.

Die Entstehung emotionaler Wunden in der Kindheit

Um die Entstehung emotionaler Wunden zu erklären, ist eine Reise in die Vergangenheit notwendig. Eine emotionale Wunde entsteht oft in der frühen Kindheit, insbesondere im Babyalter, wenn die grundlegenden Bedürfnisse nach Sicherheit, Geborgenheit, Zugehörigkeit, Verständnis und Halt nicht oder ungenügend erfüllt werden.

Ein Baby hat Gefühle, jedoch weder Logik noch Sprache, um sie zu verstehen oder verbal ausdrücken zu können. Wenn Eltern sich mit ihrem Kind emotional nicht verbinden können, etwa aufgrund von Stress, eigenen konditionierten Verhaltensmustern oder fehlender innerer Verbindung, entsteht im Kind große existentielle Angst.

"Das Kind hat nicht nur ein physisches Bedürfnis nach Essen und Trinken, sondern vor allem ein Bedürfnis nach Verbindung. Wenn diese Verbindung fehlt, entsteht im Kind sofort eine Existenzangst."

Am beispielhaften Verhalten der Mutter gegenüber ihrem Baby lässt sich das Entstehen von emotionalen Wunden noch intensiver verdeutlichen:

Eine Mutter, die mit ihrer eigenen Gefühlswelt nicht oder wenig verbunden ist und sich daher überwiegend im Kopf befindet, kann die emotionalen Bedürfnisse ihres Babys nicht angemessen erfüllen. 

Warum nicht?

Weil der emotionale Zugang seitens der Mutter fehlt.  Das Baby ist auf der Gefühlsebene zu Hause – und nicht im Kopf. Es kann der Mutter rational noch nicht folgen kann, da seine Ratio und die Sprache noch nicht entwickelt sind. Wenn die Mutter nicht fühlen kann, wie es ihrem Kind emotional geht, dann kommunizieren beide aneinander vorbei:

  • Das Baby kommuniziert über die Körpersprache und über den Ausdruck der Gefühle, die die Mutter jedoch in ihrem Kopfzustand nicht (oder zu wenig) fühlen und daher auch nicht verstehen kann.
  • Die Mutter kommuniziert über den Kopf, was das Baby noch nicht verstehen kann, da ihm die Sprache und das rationale Verständnis fehlen.

Wenn eine Mutter ihre Gefühle abgeschaltet hat, kann sie sich emotional nicht tief auf das Baby einstimmen. Auch das Baby kann die Mutter nicht fühlen, da sie emotional in sich nicht zu Hause ist. Die emotionale Verbindung zwischen beiden fehlt. Das führt aufgrund der Abhängigkeit von der Mutter (Vater) zu einer existenziellen Angst beim Kind. Im unverbundenen Zustand kann sich das Kind mit der Mutter (dem Vater) weder sicher und geborgen noch zugehörig und geliebt fühlen.

Ist das Kind mit seiner Angst überfordert, beamt es sich (unbewusst) instinktiv weg, um weniger zu fühlen. Auf diese Weise schützt es sich vor emotionaler Überflutung. Bleibt dieser Ausnahmezustand bestehen, ist das Kind später im Erwachsenenalter genau so abgeschaltet, wie seine Mutter.

Die Folgen:

  • Die kindlichen Bedürfnisse auf der Gefühlsebene bleiben unerfüllt.
  • Das Kind verdrängt mit den Gefühlen einen großen Teil seiner Selbst.
  • Es entsteht eine emotionale Leere im Kind, die es später versucht über Ersatzmittel zu füllen, wie beispielsweise über Drogen, Alkohol, Essen, Arbeit, Sex, Computerspiele, Kaufrausch etc.


Emotionale Wunden werden, wenn sie in der Verdrängung bleiben und daher nicht heilen können, gleich einem unbewussten Rucksack von einer Entwicklungsstufe in die nächste mitgenommen. Sie graben sich über die Jahre immer tiefer im Kind ein und beeinträchtigen sowohl sein emotionales und physisches Wohlbefinden als auch sein Verhalten bis in das Erwachsenenalter hinein.

Eine emotionale Wunde ist eine nicht geheilte Verletzung aus der Kindheit - Saskia John

Emotionale Wunden erkennen

Um emotionale Wunden zu erkennen, sind Achtsamkeit, ein sensibles klares Bewusstsein, eine tiefere Verbindung zu sich selbst und die Fähigkeit zur Reflexion sowohl hilfreich als auch notwendig. 

Emotionale Wunden können sich auf vielfältige Weise äußern: Von intensiven Reaktionen bis hin zu subtilen Rückzugsmechanismen. Die Fähigkeit, diese Anzeichen zu erkennen, ist entscheidend für den Weg zur Heilung.

Das unsichtbare, und doch mehr oder weniger fühlbare Gewicht von emotionalen Wunden manifestiert sich in bestimmten Verhaltensweisen. Dadurch, dass sie in immer gleicher Weise ablaufen, werden sie zum Indikator für tieferliegende emotionale Verletzungen und können daran erkannt werden.

Wird z. B. die betroffene Person an der emotionalen Wunde berührt (getriggert), tauchen urplötzlich die ehemals verdrängten Gefühle, z. B. Angst, samt kindlichen Verhaltensweisen aus der dunklen Tiefe unseres Unterbewusstseins wieder auf. Dieser Vorgang kann so überwältigend sein, dass das logische Denkvermögen der betroffenen erwachsenen Person stark beeinträchtigt ist.

5 häufige Verhaltensmuster, woran du emotionale Wunden erkennen kannst:

Vermeidung von Nähe

  • Personen mit emotionalen Verletzungen neigen dazu, intime Beziehungen zu meiden, um sich vor möglichen Verletzungen zu schützen.
  • Sie haben oft Schwierigkeiten, Vertrauen aufzubauen oder sich emotional zu öffnen, selbst wenn sie es möchten.
  • Die Vermeidung von Nähe kann sich in zurückhaltendem Verhalten, emotionaler Distanzierung oder in extremen Fällen sogar in sozialem Rückzug manifestieren.

Intensive emotionale Reaktionen

  • Menschen mit unverarbeiteten Traumata neigen dazu, auf bestimmte Auslöser mit übermäßigen emotionalen Reaktionen zu reagieren.
  • Kleine Anlässe, z.B. eine umgefallene Tasse, können starke Gefühlsausbrüche hervorrufen, wenn alte Verletzungen durch aktuelle Ereignisse wieder aufgerührt werden.

Selbstkritik, negatives Selbstbild, geringes Selbstwertgefühl

  • Menschen mit emotionalen Verletzungen neigen dazu, sich selbst hart zu kritisieren, zu verurteilen und ein negatives Selbstbild zu entwickeln.
  • Durch vergangene Erfahrungen von Zurückweisung oder Misserfolg leiden sie oft unter einem anhaltenden Gefühl der Unzulänglichkeit und einem geringen Selbstwert.
  • Die Selbstkritik kann sich z. B. in ständigen negativen Gedanken über die eigene Person äußern.

Schwierigkeiten bei der Konfliktbewältigung

  • Menschen mit emotionalen Wunden können oft nicht konstruktiv mit Konflikten umgehen.
  • Statt die Konfliktlösung durch Gespräche zu suchen, gehen sie Konflikten aus dem Weg, um sich vor weiteren emotionalen Verletzungen zu schützen.
  • Wenn gesunde Konfliktlösungsstrategien fehlen, fühlen sich die Betroffenen hilflos und ohnmächtig oder sind im Extremfall auch sprachlos.

Selbstisolation und Rückzug

  • Emotionale Wunden können dazu führen, dass sich Menschen zurückziehen und isolieren, um potenzielle Verletzungen zu vermeiden.
  • Der Rückzug kann sich in sozialer Isolation, dem Vermeiden von sozialen Veranstaltungen oder dem Zurückziehen aus Freundschaften äußern.

Weitere mögliche Anzeichen für emotionale Wunden:

  • Blackouts in emotionalen Stress-Situationen
    • rationales Wissen ist plötzlich nicht mehr abrufbar
    • sprachlos sein
    • handlungsunfähig
  • Existenzielle Angst vor einem Jobverlust
  • Unerklärliche Ängste in Beziehungssituationen, sei es im Umgang mit Partnern, Freunden oder Arbeitskollegen
  • Wiederkehrende emotionale Verletzungen durch andere
  • Verlassenheits-und Verlustängste
  • sich ungerecht behandelt fühlen
  • Angst vor Zurückweisung


Werden emotionale Wunden erkannt, können sie als hilfreiche Wegweiser auf dem Weg zur Heilung dienen.

In Beziehungssituationen können emotionale Wunden aus der Vergangenheit wieder auftauchen. - Saskia John

Tipps zum Umgang mit emotionalen Wunden

In unseren zwischenmenschlichen Beziehungen tauchen oft emotionale Wunden auf. Sie lassen sich, egal wie sehr wir es wollen, nicht vermeiden. 

Der erwachsene Umgang mit emotionalen Verletzungen erfordert, sich unserer subtilen inneren Landschaft bewusst zu sein und hilfreiche Tools zur Hand zu haben, um deren Heilung zu ermöglichen. Einige wichtige möchte ich im Folgenden aufzeigen.

6 hilfreiche Tipps im Umgang mit emotionalen Wunden

  1. Praktiziere Selbstmitgefühl
    • Akzeptiere deine Gefühle ohne Selbstkritik. Erlaube deine Gefühle aus der Tiefe deines Herzens; verurteile dich nicht dafür (Kopf!).
    • Verwende positive Selbstgespräche und erinnere dich daran, dass es normal ist, in schwierigen Zeiten Unterstützung zu suchen.
    • Setze klare Grenzen gegenüber selbstzerstörerischen Gedanken (Kennzeichen von Pig-Parent-Energie – Video). Erkenne an, dass Selbstmitgefühl ein wesentlicher Bestandteil des Heilungsprozesses ist.

  2. Fördere gesunde Kommunikation
    • Teile deine Gefühle mit vertrauenswürdigen Freunden oder Familienmitgliedern, um dich mit den Plätzen zu zeigen, die schwierig für dich sind.
    • Achte darauf, aktiv zuzuhören und die Perspektiven anderer zu verstehen, um Konflikte konstruktiv anzugehen.
    • Vermeide Schuldzuweisungen und konzentriere dich darauf, Bedürfnisse klar zu kommunizieren, um unterstützende Beziehungen aufzubauen.

  3. Setze klare Grenzen
    • Geht jemand nicht respektvoll oder angemessen mit dir um, liegt es in deiner Verantwortung, klare Grenzen zu setzen. 
    • Indem du deine Grenzen kommunizierst, schützt du nicht nur dich selbst, sondern ermöglichst auch dem anderen, Verantwortung für sein Verhalten zu übernehmen.
    • Gesunde Grenzen zu setzen ist ein Akt der Selbstachtung und Selbstliebe. der letztendlich eine gesündere Basis in Beziehungen schafft.

  4. Praktiziere Achtsamkeit und Meditation
    • Lerne, im gegenwärtigen Moment zu leben, um dich von belastenden Gedanken über die Vergangenheit oder die Zukunft zu lösen.
    • Nutze Atemtechniken und Meditation, um Stress abzubauen und eine innere Balance zu finden.
    • Kultiviere Achtsamkeit im täglichen Leben, um eine tiefere Verbindung zu deinen Emotionen und Bedürfnissen herzustellen.

  5. Selbstreflexion und persönliches Wachstum fördern
    • Nutze schwierige Erfahrungen als Gelegenheit zur Selbstreflexion und persönlichen Entwicklung.
    • Setze realistische Ziele für deine Heilung und feiere kleine Fortschritte auf dem Weg.
    • Erkenne an, dass Wachstum oft schrittweise erfolgt, und sei während des Heilungsprozesses GEDULDIG mit dir selbst.

  6. Suche dir professionelle Hilfe
    • Erkenne den Wert von Therapie oder Beratung an, um professionelle Unterstützung bei der Verarbeitung von emotionalen Wunden nehmen und erhalten zu können.
    • Finde einen Therapeuten oder Berater, der auf deine speziellen Bedürfnisse und Herausforderungen spezialisiert ist.
    • Behalte im Hinterkopf, dass professionelle Hilfe ein Zeichen der Stärke ist und den Heilungsprozess effektiv unterstützen kann.

Je mehr die emotionale Vergangenheit bewusst ist, umso mehr füllt sich unser Herz mit Mitgefühl – für uns selbst und gegenüber anderen.

Im Umgang mit emotionalen Wunden ist es besonders wichtig, achtsam und respektvoll vorzugehen – mit dir selbst und mit anderen. Ziehe in Betracht, dass nicht jeder Mensch bereit ist, über seine emotionale Wunde mit dir zu sprechen. Ebenso kann es sein, dass er sich dieser emotionalen Verletzungen noch nicht bewusst ist.

Berücksichtige auch, dass du nur einen kleinen Teil vom anderen siehst. Du weißt nicht, was alles (verborgen) im anderen steckt und warum derjenige so handelt, wie er handelt. Die Verantwortung dafür, das herauszufinden, liegt beim anderen.

Emotionale Wunden heilen

Bewusstes Erkennen und Wahrnehmen

Die Heilung von emotionalen Verletzungen ist eine Reise mit unterschiedlich vielen Schritten. Welche Schritte wann zu setzen sind, hängt vom Grad des Bewusstseins des Betroffenen ab. Es gibt für die Heilung kein Rezept, das für alle Menschen gleichermaßen gilt. Daher können an dieser Stelle nur allgemeine Hinweise gegeben werden.

Die Kunst liegt darin, als Erwachsener Wege zu finden, die emotionalen Verletzungen zu erkennen, fühlend zu verstehen und zunächst einmal anzuerkennen, was ist. Nach diesen ersten Schritten folgen die nächsten; sie entstehen quasi aus den vorherigen.

Heilung beginnt oft mit dem Bewusstwerden, dass emotionale Wunden überhaupt existieren. Die weiter oben benannten Verhaltensmuster sind in unserer Gesellschaft stark verbreitet. Daher können sie uns als vollkommen normal erscheinen, wenn wir nichts anderes kennengelernt haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass  sie auch normal sind.

Was meine ich mit “normal”? 

Das natürliche Verhalten, das der bedingungslosen Liebe des Herzens entspringt.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur Heilung liegt oft darin,

  • in Kontakt mit dem Inneren Kind zu treten,
  • sich seiner Bedürfnisse fühlend gewahr zu werden und
  • diese Bedürfnisse mit viel Liebe und Geduld zu erfüllen (nach-be-eltern).

Trigger erkennen und verstehen

Ein weiterer wichtiger Schritt besteht darin, sich bewusst zu machen, dass bestimmte Situationen oder das Verhalten von anderen Menschen starke emotionale Reaktionen (Trigger) in uns auslösen können. Das Verständnis über Trigger ermöglicht es, tiefer liegende Wunden zu erkennen und anzugehen. 

Falls du mit Trigger nichts anfangen kannst, dann lies gern meinen ausführlichen Blogbeitrag oder schau dir das Video dazu an. Darin erkläre ich, wie Trigger entstehen und wie du sie frühzeitig erkennen kannst. Ich teile hilfreiche Tools, mit denen du in solchen Trigger-Situationen deine Erwachsenen-Energie bewahren und dadurch souveräner im gegenwärtigen Moment antworten kannst.

Die Heilung emotionaler Wunden beginnt damit, sich bewusst zu werden, dass sie existieren. - Saskia John

Professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen

Wenn man noch keine Erfahrung mit innerer Heilungsarbeit und Innenschau hat, kann es hilfreich sein, professionelle Unterstützung von Therapeuten oder Coaches in Anspruch zu nehmen, die auf Innere-Kind-Arbeit und die Heilung emotionaler Wunden spezialisiert sind. Diese Fachleute bieten Tools und Techniken an, die dir dabei helfen, die Wunden zu erkennen, zu verstehen und zu heilen. 

Zudem können informative Videos im Internet, beispielsweise auf Plattformen wie YouTube, einen Einblick und Anleitung bieten. Am Ende des Beitrags empfehle und verlinke ich dir meine Videos zu grundlegenden Themen der Arbeit mit dem Inneren Kind, Pig-Parent-Energie und Erwachsen-Energie, die dir zusätzlich wertvolles Wissen vermitteln, um dich selbst besser verstehen zu lernen und dir helfen können, zu mehr innerer Stärke und innerem Wachstum zu gelangen. 

Fazit – Ein Blick zurück, um nach vorne zu gehen

Emotionale Wunden zu heilen, erfordert ein tieferes Verständnis für den Ursprung der Emotionen. Durch die bewusste Auseinandersetzung mit den unsichtbaren Narben aus der Kindheit und die Anwendung von praktischen Werkzeugen kannst du Wege finden, diese Verletzungen zu heilen und deine innere Stärke wiederfinden.

Indem du dich mit deinem Inneren Kind verbindest und die notwendigen Schritte zur Heilung unternimmst, eröffnen sich Wege zu tieferer Selbstakzeptanz und innerem Wachstum.

Die Reise dorthin erfordert Selbstreflexion, aber auch den Mut, wenn nötig, professionelle Unterstützung anzunehmen.

Der Blick in die eigene Vergangenheit und das behutsame Lösen deiner inneren Blockaden wird dich schließlich nach vorne bringen und dir mehr Freiheit und Freude im Leben schenken.

Der Schlüssel liegt darin, Kontakt mit dem Inneren Kind aufzunehmen und sich dessen Bedürfnisse bewusst zu machen. - Saskia John

Um in noch tieferes Verständnis für die Entstehung von emotionalen Wunden einzutauchen und warum es so wichtig ist, sie zu erkennen und zu heilen, empfehle ich dir begleitend mein YouTube-Video “Wie du emotionale Wunden erkennen, verstehen und heilen kannst“, anzusehen: 

Inhalt

Saskia John

Über die Autorin:

Saskia John wurde in der ehemaligen DDR geboren und studierte dort Veterinärmedizin. Nach der Wende absolvierte sie eine Ausbildung zur Heilpraktikerin. Seit 1994 arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis. Sie unterstützt Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu Heilung und spirituellem Wachstum.
Dabei greift sie auf langjährige Erfahrung in der Trauma Heilung, Inneren-Kind-Arbeit und in der Begleitung von Dunkelretreat-Prozessen zurück. Ihre Arbeit ist geprägt von Reisen nach China und Japan, die sie mit fernöstlichen Heilmethoden in Berührung kommen lassen.
Das Dunkelretreat ist ihr Herzens- und Forschungsprojekt. Sie selbst verbrachte insgesamt 62 Tage in absoluter Dunkelheit. „26 Tage Dunkelheit – Ein Bewusstseins-Experiment“ ist ihr zweites Buch.

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